Bürgermeisterkandidat informiert sich in Willingen über Perspektiven im Bereich Wandertourismus
Wandertourismus Ulrich Tent: „Wir müssen dieses Tourismussegment für Bad Wildungen erschließen“
Tent: „Die enge Verzahnung Willingens mit den überregionalen Wanderverbänden muss auch in Bad Wildungen erreicht werden.“ Dies sei ein erster Schritt, sich dem großen Potential dieser Verbände anzunähern und ihm die Möglichkeiten von Wanderaufenthalten in Bad Wildungen und dem Umland näher zu bringen. Hierbei seien ein gut ausgebautes und vernetztes Wanderwegenetz einschließlich Kellerwaldsteig als Wegverbindung in die Region ein Pfund, mit dem Bad Wildungen wuchern könne. „Das Vorhandensein guter Wanderwege reicht aber alleine nicht aus“, so Tent. Das Beispiel Willingen zeige, dass einiges mehr dazu gehöre. So müsse eine gezielte Vermarktung Bad Wildungens als Wanderstadt angestrebt werden. Über Fachmagazine, wie zum Beispiel die Zeitschrift „Wanderbares Deutschland“ könne die Zielgruppe erreicht werden. Auch die Möglichkeit der Online-Tourenplanung biete sich als zeitgemäßes Instrument für Bad Wildungen an. Dazu gehöre auch, den Wanderern Einkehrmöglichkeiten und weitere interessante Punkte an ihrer individuellen Strecke zu empfehlen.
Durch gezielte Aktionen, Events und Themensetzungen wie zum Beispiel Pilgerwanderungen kann man die Zielgruppe für Bad Wildungen interessieren. Hier sollte für jede Jahreszeit das passende angeboten werden, um saisonunabhängig zu werden.
Für Bad Wildungen sehe Tent die große Chance ein touristisches Paket zu schnüren, das den Wünschen und Bedürfnissen vieler Gäste gerecht wird. So sei der Wandertourismus in das Konzept der Gesundheitsstadt Bad Wildungen gut einzufügen. Viele bestehende Angebote seien gut zu integrieren in ein neues Gesamtkonzept.