Zu einem Austausch traf sich Landtagsabgeordneter Jan-Wilhelm Pohlmann (CDU) mit den Vertretern der Industrie- und Handelskammer im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Ralph Hübschmann (Hübschmann-Aufzüge, Korbach), Gerlinde Scriba (Dorf Alm Willingen), Dirk Trompeter (Horizont Group, Korbach) und Carolin Dobersch (Leiterin IHK-Servicezentrum Waldeck-Frankenberg). Jan-Wilhelm Pohlmann: „In regelmäßigen Gesprächen mit Vertretern der heimischen Wirtschaft möchte ich alle Anliegen an die Politik rund um den Wirtschaftsstandort Waldeck-Frankenberg erfahren und wissen, wo im flächengrößten Landkreis Hessens der Schuh drückt.“

Thema war unter anderem der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Verbesserung der Anbindung des Landkreises an das übergeordnete Verkehrswegenetz sowie der Ausbau der digitalen Infrastruktur. Beides seien entscheidende Standortfaktoren, wie die IHK-Vertreter erklärten. Auch müsse die Digitalisierung der Behörden und der Schulen in Waldeck-Frankenberg weiter vorangetrieben werden. Eine große Herausforderung werde auch der Ausbau der Infrastruktur für die Umstellung auf E-Mobilität darstellen. Diese müsse häufig noch in das Bewusstsein der Menschen und Unternehmen gerückt werden. Nicht zuletzt müsse auch dafür gesorgt werden, dass die verbliebenen „weißen Flecken“ in der Mobilfunkversorgung verschwinden. Jan-Wilhelm Pohlmann: „Mit dem Hessischen Mobilfunkpakt sorgen wir weiter für die Beseitigung von Funklöchern. Das Land Hessen stellt 50 Mio. Euro für den Bau neuer Sendemasten zur Verfügung.“

Neben allen Maßnahmen zur Herstellung und Verbesserung notwendiger Infrastruktur war die angespannte Arbeitsmarktsituation ein weiterer Themenkomplex. Dass es in nahezu allen Branchen an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fehle, sei heute für jeden spürbar. Verbesserung der Wohnraumsituation, der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt sowie der gezielten Zuwanderung von Arbeitskräften wurden diskutiert.

Nach oben