CDU-Kreistagsfraktion besucht Krankenpflegeschule am Frankenberger Kreiskrankenhaus:

Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege wichtig für die gesamte Region

 von links, hintere Reihe: Kreisbeigeordneter Markus Nordmeier, Kreistagsabgeordneten Martin Fallenbüchel, Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese, die Kreistagsabgeordneten Frank Bender, Rainer Hesse, Bernd Schaub, Dr. Eckhard Drebes, Bernhard Sei
von links, hintere Reihe: Kreisbeigeordneter Markus Nordmeier, Kreistagsabgeordneten Martin Fallenbüchel, Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese, die Kreistagsabgeordneten Frank Bender, Rainer Hesse, Bernd Schaub, Dr. Eckhard Drebes, Bernhard Sei
 

Das Kreiskrankenhaus in Frankenberg bildet seit vielen Jahren Krankenpflegepersonal mit großem Erfolg aus. Nach wie vor ist die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber für die 3-jährige Pflegeausbildung größer als die Anzahl der Plätze, freut sich Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg, die den Besuchstermin der CDU-Kreistagsfraktion organisiert hatte. „Wir wollen uns direkt vor Ort erkundigen, wie sich die Ausbildungssituation darstellt. Denn die Nachwuchsgewinnung ist entscheidend, damit nicht wie in anderen Regionen in Deutschland ganze Stationen aus Personalmangel geschlossen werden müssen“, betont Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese (CDU). Die Personalsituation im Bereich der Kranken- und Altenpflegeberufe ist angespannt, der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern hoch. Diese Tendenz wird in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Zudem werde ab 2020 die Alten- und Krankenpflegeausbildung bundesweit zusammengelegt. Welche Konsequenzen sich aus diesen Entwicklungen für die Ausbildung in der Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus Frankenberg ergeben, wollten die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion aus erster Hand von Krankenhausgeschäftsführer Gerhard Hallenberger und Diplompflegepädagogin Brita Ziske erfahren. Aus Sicht der CDU-Fraktion sei die Ausbildung am Standort Frankenberg von größter Bedeutung, um den Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege in Waldeck-Frankenberg auch in Zukunft optimal ausgebildetes Fachpersonal zu sichern, betonte CDU Kreistagsfraktionsvorsitzender Timo Hartmann. Es sei daher geboten, den Bildungsstandort Frankenberg zu stärken und modernste Ausbildungstechnik in der Pflegeausbildung zur Verfügung zu stellen. Bereits bestehende Kooperationen mit Einrichtungen gelte es zu vertiefen, weitere Kooperationen, künftig auch mit denen im Bereich der Altenpflege, seien anzustreben. Sehr erfreulich sei die Entwicklung in der Krankenpflegehilfe, einer einjährigen Ausbildung, die besonders für Hauptschüler und Quereinsteiger geeignet sei. In diesem Bereich stecke noch viel Potential, das zu fördern sei. So schafften auch jedes Jahr ein bedeutender Teil der ausgebildeten Helfer den Übergang in die dreijährige Krankenpflegeausbildung. Rund 70 Ausbildungsplätze in unterschiedlichen Bereichen würden derzeit vorgehalten. Natürlich nahmen die CDU-Kreistagsabgeordneten die Möglichkeit wahr, einen Blick in das im Rohbau befindliche neue Schulungsgebäude für die Krankenpflege zu werfen. Neben den Schulungsräumen entstehen auch helle, moderne Appartements für die Schülerinnen und Schüler. Für die Schüler, insbesondere für die unter 18-jährigen, spielten bei ihrer Entscheidung für den Schulstandort die Wohnmöglichkeiten vor Ort eine große Rolle.

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