Zu einem Informationsbesuch trafen sich die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion, die CDU-Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und Armin Schwarz, gemeinsam mit Vertretern von Vorstand und Fraktion der CDU-Willingen in der Uplandschule in Willingen. Begrüßt wurde die Besuchergruppe von Schulleiterin Barbara Pavlu und ihrer Stellvertreterin Ilse Klingenberg, der Studienleiterin Carmen Wilke sowie Rektor Herbert Hellwig. Bei einem Rundgang über das Schulgelände konnten die Politiker das neue Grundschulgebäude und die laufenden Sanierungsarbeiten besichtigen. “In den großzügigen hellen Klassenräumen der neuen Grundschule, die jeweils über einen Mehrzweckraum verfügen, haben die Grundschüler hervorragende Lernbedingungen“, betont die schulpolitische Sprecherin Claudia Ravensburg. Anschließend erläuterte Konrektorin Ilse Klingenberg anhand der Baupläne die geplanten Sanierungsmaßnahmen der weiteren Gebäude. Hierfür stellt der Landkreis als Schulträger ein Volumen von rund 4,4 Mio. Euro bereit. Für dieses Bauvorhaben sei die Ausschreibung bereits erfolgt, berichtete Fraktionsvorsitzender Karl-Friedrich Frese. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten werden wir sehr gute Lernvoraussetzungen für alle Schüler haben, so die Schulleiterin. Das gelte natürlich auch für die Sportler, denn als Bundesleistungsschule des Sports werde die Schule jetzt sogar bereit alle wie Jahre neu überprüft. Die Entwicklung der Schülerzahlen sei leicht rückläufig, in 2017 rund 655 Schüler, seien es in 2018 noch rund 625. Auch die Ausstattung mit mobilen Beamern und Whiteboards sei gut und entspreche dem Bedarf der Schule. Die neue Kantine hätte mit 40 bis 50 Schulessen pro Tag eine gute Auslastung.

Derzeit verfüge die Schule über rund 50 Lehrerstellen, einige Lehrer gingen aber in 2018 in Pension oder hätten Versetzungsgesuche gestellt. Hier sehe die Schulleitung Handlungsbedarf. MdL Armin Schwarz: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Lehrerbedarf auch im neuen Schuljahr zufriedenstellend gedeckt werden kann.“ Die Stellenbesetzung im Grundschulbereich sei in Willingen kein Problem, so die Schulleitung. Auch die Ausstattung mit Lehrertrainern für die Sportschüler entsprechen zur Zeit dem Bedarf.

Über eine sehr gute Quote von Schülerinnen und Schülern der Haupt- und Realschule, die in der Region eine Berufsausbildung aufnehmen, freuten sich die Vertreter der Willinger CDU. In sehr vielen Fällen könne man diesen Schülern vor Ort eine gute Jobperspektive vermitteln. Ein kontinuierlicher Austausch zwischen der Schule, dem örtlichen Handwerk und der Gastronomie sei ein wichtiger Baustein für diesen Erfolg, ebenso wie Fahrten zu Praktikumsbörsen und regelmäßige stattfinde Berufsberatung durch das Jobcenter. Auch bei einem Wechsel in die Oberstufe gelinge es, die meisten Schüler an den Schulstandort in Willingen und somit an die Region zu binden.

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