Kalkturm erstrahlt in neuem Glanz

Armin Schwarz besichtigt neues „Geofoyer“

Korbach. Im Rahmen seiner Sommerbereisung besichtigte der Landtagsabgeordnete Armin Schwarz zusammen mit Mitgliedern der CDU Korbach, Bürgermeister Klaus Friedrich und zahlreichen interessierten Bürgern das neugestaltete Areal rund um den Kalkturm und die Korbacher Spalte.

Im Blickpunkt stand zunächst der sanierte Kalkturm, der im Jahre 1923 zunächst als Brennofen erbaut und in späterer Zeit als Silo verwendet wurde. In den 90er Jahren zerstörte ein Sturm einen Großteil des Bauwerkes, so dass dieses bis vor wenigen Monaten stark sanierungsbedürftig war. Durch die in diesem Jahr abgeschlossenen Baumaßnahmen wurde das Areal am Ortsausgang Richtung Dorfitter nun wieder deutlich aufgewertet.

Dr. Völcker-Janssen, Leiter des Korbacher Wolfgang-Bonhage-Museums, führte die Besuchergruppe durch die neu gestalteten Räumlichkeiten. Sehr anschaulich stellte er dar, wie der Kalkstein in Korbach entstanden ist und wie er industriell verarbeitet wurde. „Nach langer Vorbereitung und intensiven Debatten in den politischen Gremien erstrahlt der Kalkturm sowohl von außen als auch von innen in neuem Glanz. Das neu gestaltete Areal ist ein weiterer Höhepunkt des Geoparks „GrenzWelten“ und eine Investition in die Zukunft. Ich freue mich, dass für dieses Projekt 370.000 € an Zuschüssen aus dem europäischen Fördermitteltopf EFRE gewonnen werden konnten“, so Armin Schwarz.

Im Außenbereich des Kalkturms wurde mit dem neu gebauten Info-Pavillon im Steinbruch und mit der Ausstellung in der Überdachung der Korbacher Spalte eine neue Attraktion geschaffen. Sie zeigen spannend aufbereitet, wie Landschaft und Lebewesen vor 250 Mio. Jahren aussahen und welche wichtige Rolle der berühmte „Korbacher Dackel“, der Procynosuchus, in der Erdgeschichte einnimmt. „Die Investitionen in das Areal Kalkturm und Korbacher Spalte sind vollkommen gelungen. Leider wissen noch zu wenige Menschen, welchen wichtigen Stellenwert die Korbacher Geologie in der Geschichte unserer Erde hat. Der Kalkturm als Außenstelle des Korbacher Museums und die deutliche Aufwertung des Steinbruchs werden jedoch dabei helfen, die Geschichte der Korbacher Spalte mit ihrem „Korbacher Dackel“ noch bekannter zu machen und das langfristige Ziel, die Korbacher Spalte als Weltnaturerbe zu zertifizieren, zu erreichen. Wenn der Hessentag 2018 nach Korbach kommt, ist dies eine vorzügliche Gelegenheit, dieses Korbacher Alleinstellungsmerkmal einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, “ so Schwarz abschließend.

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