CDU-Landratskandidat Karl-Friedrich Frese (CDU) informierte sich in Bad Wildungen über ehrenamtliches Engagement

BAD WILDUNGEN. Landratskandidat Karl-Friedrich Frese (CDU) besuchte im Rahmen seiner Wahlkampftour kürzlich auch verschiedene Einrichtungen in Bad Wildungen, in denen ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger sich für ihre Mitmenschen einsetzen. Erste Station war die Wildunger Tafel, in der unter Leitung von Gerhild Schläper und Jürgen Hellwig etwa 50 aktive Ehrenamtler dafür sorgen, dass aktuell 346 Mitbürger und zudem bedürftige Kinder zweier Wildunger Schulen ausgewogene Nahrungsmittel erhalten. Frese zeigte sich beeindruckt von der seit nunmehr fast 10 Jahren geleisteten Arbeit der Tafelmitglieder und deren Einstellung ihren Mitmenschen gegenüber. Die kommt vor allem dadurch zum Ausdruck, dass diese seitens der Ehrenamtler grundsätzlich als "Kunden" bezeichnen werden und auch so behandeln werden. Der Landratskandidat lobte: "Natürlich wäre es am besten, wir bräuchten in unserer Gesellschaft Einrichtungen wie Tafeln überhaupt nicht, aber an dieser Realität kommen wir leider vorerst nicht vorbei. Umso anerkennenswerter ist es, was in Bad Wildungen und den anderen Tafelstandorten im Kreis für eine hervorragende Arbeit für unsere Mitmenschen geleistet wird, die sich aus unterschiedlichsten Gründen nicht selbst ausreichend mit Lebensmitteln versorgen können." Gerade auch aufgrund der ehrenamtlichen Tätigkeit seiner Frau Regine in einem Dorfladen ist Karl-Friedrich Frese auch mit den hohen organisatorischen Anforderungen vertraut, die beim Transport und der Lagerung von Lebensmitteln anfallen. Ausdrücklich lobte er daher den vorbildlichen Umgang der Tafel Bad Wildungen mit den dabei anfallenden strengen Regularien.

Auch ein Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wildungen stand auf dem Programm des Landratskandidaten, bei dem Stadtbrandinspektor Ralf Blümer mit einer Reihe von Kameraden Frese in der St.-Florian-Straße begrüßte. Die Feuerwehrmänner gaben Einblicke in aktuelle Probleme, wie etwa die Umstellung von der analogen auf die digitale Funktechnik, und auf strukturelle Probleme, wie die Tageszeitbereitschaft in allen von ihnen abzudeckenden Stadtteilen dauerhaft gewährleisten zu können. Karl-Friedrich Frese, der aufgrund seiner langjährigen Bürgermeistertätigkeit mit den Anforderungen an die Freiwilligen Feuerwehren gut vertraut ist, konnte sich von dem hohen Qualitätsstandards bei Ausbildung und Material der Bad Wildunger Einsatzkräfte überzeugen. Gleichzeitig sichert er zu, im Falle seines Wahlsieges, dort wo es auf Kreisebene möglich sei, bürokratische Hemmnisse im Sinne der Feuerwehren abzubauen. Frese: "Ganz generell haben ehrenamtlich tätige Mitbürger in Deutschland mit einem viel zu großem Verwaltungsaufwand zu kämpften. Gerade in Waldeck-Frankenberg können wir durch verstärkte Kooperationen zwischen den Feuerwehren, aber auch zwischen den einzelnen Kommunen und dem Kreis in der Zukunft noch für sinnvolle Entlastung sorgen."

Den Abschluss seines Rundtour durch Bad Wildungen bildete ein Besuch des Vereins "Wir für uns - Bürgerhilfe Bad Wildungen" im Kurhaus, bei dem die Vorsitzende Renate Faber und ihre zahlreichen Mitstreiter vielen Mitbürgern bei unterschiedlichen Alltagsproblemen ehrenamtlich helfen. Zu den Schwerpunkten der geleisteten Arbeit gehören etwa Besuchsdienste, Patientenbetreuung, die Begleitung bei Behördengängen und die Entlastung von pflegenden Familienangehörigen. Ein derart umfangreiches Hilfedienstangebot ist nach Ansicht von Karl-Friedrich Frese zumindest im Landkreis Waldeck-Frankenberg einmalig: "Was die Mitglieder der Bürgerhilfe in Bad Wildungen leisten, kann durchaus auch als Positivbeispiel für andere Städte und Gemeinden im Landkreis dienen. Nicht nur jeder einzelne kann von diesem Ehrenamt profitieren, sondern wir alle und nicht zuletzt ist es auch ein Betrag zur Entlastung staatlicher Einrichtungen."

Wie bei allen seinen Wahlkampfterminen konnte Karl-Friedrich Frese auch am Ende seines Besuchstages in Bad Wildungen zusammenfassend feststellen, dass Waldeck-Frankenberg noch immer über eine hervorragende Struktur an ehrenamtlichen Organisationen verfügt. Gleichwohl machten ihn die zunehmenden Klagen vieler Ehrenamtler über fehlenden Nachwuchs sorgen. "Für mich steht daher außer Frage, dass ich mit im Falle eines Wahlsieges vor allem auch als Interessenvertreter des Ehrenamtes auf Kreisebene verstehen werde, denn das Ehrenamt ist unverzichtbar für das Zusammenleben in unserem Landkreis", so Frese abschließend.

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