Die Erweiterung des Oberbeckens Waldeck II und der Standort für die in Planung befindliche Jausenstation auf dem Peterskopf standen auf dem Besichtigungsprogramm der Edertaler CDU.

Begrüßt wurden die Christdemokraten durch den Betriebsleiter E.ON Jörg Lingelbach und der Hemfurther Gastronomiefamilie Born an der Bergstation der Standseilbahn. Dort stellte Heiner Born sein Konzept für die neue Jausenstation vor. Ziel sei es, so Born, noch in diesem Jahr den Neubau zu erstellen, damit der Gastronomiebetrieb rechtzeitig im kommenden Frühjahr den Gästen zur Verfügung steht..

Der Edertaler CDU Vorsitzende Gerd Hartmann zeigte sich erfreut, dass die Betreiber der „Ederaue“ in Hemfurth als Investoren auftreten, um diese für den Tourismus so wichtige Einrichtung zu verwirklichen. Mit der Unterstützung der E.ON bei Wasser und Strom, der Gemeinde Edertal als Pächter des Geländes und der finanziellen Unterstützung des Kellerwaldvereins über das Leaderprojekt seien alle Rahmenbedingungen für das touristische Projekt geschaffen, so Hartmann.

Der erste Beigeordnete Werner Waid regte an, kurzfristig eine Möglichkeit für eine Einkehrmöglichkeit auf dem Peterskopf zu schaffen. Dies liege im Interesse aller Beteiligten, so Waid. Die Auslastung der Standseilbahn würde steigen, ebenso wie der Wunsch der Besucher nach einer Bewirtung an dieser exponierten Stelle. Der anwesende CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende und Landratskandidat Karl Friedrich Frese sagte im Bedarfsfall seine Unterstützung auf Kreisebene zu.

Im Anschluss führte Jörg Lingelbach die Teilnehmer auf die Aussichtsplattform von Waldeck II. Er betonte, dass die Arbeiten  kurz vor der Vollendung stehen. Die Sperrungen seien aber bereits abgebaut, sodass der Besucher wie gewohnt einen ungehinderten Zugang zu der Besucherplattform hat. Die angrenzenden Wanderwege seien durch das Nationalparkamt ebenfalls wieder in den ursprünglichen Zustand verlegt worden.  Mit dem Einbau von sogenannten Wellenbrechern konnte das Stauziel erhöht werden. Damit, so Lingelbach fasse Waldeck II fast 4,7 Millionen cbm. Besonders bemerkenswert sei aber,  dass während der gesamten Bauzeit von über einem Jahr niemand ernsthaft zu Schaden gekommen sei und das bei den schwierigen Baubedingungen, so der Betriebsleiter abschließend.

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