CDU-Kirchengespräch mit Kreisbeigeordnetem Marian Zachow

Auch im Jahr 2015 haben der CDU-Stadtverband Frankenberg und der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU Waldeck-Frankenberg zu ihrem gemeinsamen Gesprächsabend mit Vertretern von Frankenberger Kirchen und kirchlicher Gemeinschaften eingeladen.

Gastredner zum dem Themenkomplex „Als Christ in der Politik – Spannungen und Chancen“ war Marian Zachow, Erster Beigeordneter des Landkreises Marburg-Biedenkopf“.

Der studierte Theologe Zachow, der selbst als Pfarrer in einer Marburger Gemeinde tätig war, ist der Meinung: „Christ und Politik – Das passt einfach zusammen.“ Vor zahlreichen CDU-Mitgliedern und Vertretern verschiedener Kirchengemeinden schilderte Marian Zachow anhand seines eigenen Werdegangs die immer wiederkehrende Fragestellung, ob nun religiösen oder politischen Überzeugungen ein Vorrang eingeräumt werden solle.

Zachow, der in seiner Funktion als Erster Beigeordneter stellvertretender Landrat des Landkreises Marburg-Biedenkopf ist, sieht in politischen wie christlichen Handlungen nicht unbedingt Regeln und Maßstäbe als die entscheidenden Faktoren an: „Viel wichtiger sind das Wissen und der Glaube an Gott. Christliche Perspektiven als Christ in die Politik zu tragen, war und ist mein wichtigster Antrieb. Politisches Engagement ist für mich ebenso Berufung, wie mein christlicher Glaube.“

Vor den Zuhörern im Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde sprach der Redner auch über die Kenntnis der eigenen Begrenztheit und Unvollkommenheit: „Wir als Christen wissen, dass es keine ideale Welt gibt, Wir können sie auch nicht bauen, denn letztlich kann nur Gott sie errichten.“ Dazu entspann sich eine intensive Diskussion über aktuelle politische Themen wie beispielsweise den Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland.“

Gemeinsam mit Karl-Heinz Bastet, dem Vorsitzenden des EAK Waldeck-Frankenberg, war sich Marian Zachow einig: „Es ist nicht immer einfach, als Christ in der Politik tätig zu sein. Sich aber in einer demokratischen Gesellschaft aus christlicher Verantwortung einzubringen und zu engagieren, bereitet ungemein viel Freude.“

Der Vorsitzende des Frankenberger CDU-Stadtverbandes, Thomas Müller, zog ein positives Fazit der Veranstaltung: „Anspruch der CDU Frankenberg ist es, regelmäßig mit allen relevanten Gruppierungen in Kontakt zu stehen. Dem kommen wir auch mit unserem regelmäßigen Kirchengespräch nach. Wir wollen als Partei mitten im Leben stehen und ansprechbar sein.“

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