Im Rahmen ihrer Gemeindebesuche trafen sich Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion zuletzt mit dem Bürgermeister der Gemeinde Haina (Kloster) Rudolf Backhaus im Bereich des neu gestalteten Dorfzentrums im Ortsteil Löhlbach. Vor Ort erläuterte Backhaus, guter Freund von Karl-Friedrich Frese, dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion und Bromskirchener Bürgermeister, das Konzept der Nachfolgenutzung der früheren Grundschule Löhlbach mit einem Dorfladen im Mittelpunkt. Hinzu kommen ein kleines Café, die Filiale der Sparkasse Waldeck-Frankenberg und eine Dorfplatzsituation für Fest und Feiern der Löhlbacher Bürgerschaft. Für die Vereine erhalten wurde die der Grundschule angegliederte Turnhalle.

„Die Investitionskosten von 1,2 Mio.  € sind gut angelegt“, betonte die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg, zu deren Wahlkreis die Gemeinde Haina (Kloster) gehört und die sich von Anfang an für die Bereitstellung von Fördermitteln aus dem LEADER-Budget des Landes Hessen eingesetzt hatte. Löhlbach habe durch die Initiative der Gemeinde mit ihrem Bürgermeister an der Spitze Vorzeigenswertes geschaffen zur Erhaltung und Entwicklung der Grundversorgung im Ort.

CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Friedrich Frese unterstrich, dass Beispiele wie der Dorfmittelpunkt mit dem Dorfladen in Löhlbach zeigten, dass Lösungen zur zukunftsorientierten Begleitung des demografischen Wandels in den Kleinstädten und Dörfern des Kreises nur gelingen könnten, wenn vor Ort individuelle Antworten gefunden und kraftvoll umgesetzt werden. Dabei sei die Nähe zu den Menschen und den ehrenamtlichen Akteuren in den Vereinen und Verbänden der Schlüssel zum Erfolg. Projekte wie in Löhlbach könnten dabei Anregung für andere sein, die besten Lösungen müssten vor Ort gefunden und umgesetzt werden. Und folgerichtig sei es Bestreben der CDU-Kreistagsfraktion die Dorf- und Regionalentwicklung beim Landkreis neu auszurichtet – weg von Tagungen und Kongressen hin zu verstärkter qualifizierter Beratung der verschiedenen Förderprogramme und –möglichkeiten für Kommunen, private Bauherren und die Wirtschaft mit dem Ziel möglichst umfassender Nutzung der Fördermöglichkeiten und damit der Chancen für die Entwicklung der Städte und Dörfer im Landkreis.

Im sich anschließenden Gespräch in einer benachbarten Gaststätte ging es um Fragen des in der Neuordnung befindlichen Kommunalen Finanzausgleichs 2016. Auch hier waren sich Bürgermeister Backhaus und die CDU-Kreistagsfraktion einig: Die Kreisumlage ist viel zu hoch, die Erhöhung durch die Rot-Grüne Koalition benachteiligt die Städte und Gemeinden nachhaltig und es muss alles dafür getan werden, dass die finanzielle Belastung des kreisangehörigen Bereichs durch den Landkreis wieder und dann deutlich zurückgefahren wird.

Nach oben