Kreiskonferenz nominiert Karl-Friedrich Frese

Einstimmiges Ergebnis für Bromskirchener Bürgermeister

Die CDU Waldeck-Frankenberg hat in einer Kreiskonferenz den Bromskirchener Bürgermeister und Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Kreistag Karl-Friedrich Frese einstimmig zum Landratskandidaten nominiert. 
Frese stellt sich nun am 20.03.2015 dem abschließenden Votum des CDU Kreisparteitages.

Kreisvorsitzender Armin Schwarz MdL eröffnete die Kreiskonferenz, zu der der Kreisvorstand, die Mitglieder der Kreistagsfraktion, die Vorsitzenden der Stadt- und Gemeindeverbände und die Vorsitzenden der örtlichen CDU Fraktionen eingeladen wurden. In einer kämpferischen Rede machte er deutlich, dass die CDU Kreistagsfraktion immer wieder die Fehler der Kreisspitze aufgezeigt hat. Nun gilt es, den Menschen eine personelle Alternative zu bieten.

Geboren und aufgewachsen in Twistetal-Gembeck, zur Schule gegangen in Korbach und als Bürgermeister in Bromskirchen, kann sich Karl-Friedrich Frese einen waschechten Waldeck-Frankenberger nennen. Er hat die Verwaltungsarbeit während seiner Arbeit im Kreishaus und als Bürgermeister in Bromskirchen von der Pike auf gelernt. "Ein anständiger Kerl, der mit der ersten Verwaltungsgemeinschaft in Hessen gezeigt hat, dass er innovative Ideen und Konzepte für die Zukunft hat", so Schwarz. "Der aktuelle Landrat trifft keine Entscheidungen, weil er von seiner eigenen Fraktion keinen Spielraum bekommt und sich nicht durchsetzen kann. Karl-Friedrich Frese wird diesen Stillstand in der Kreispolitik beenden", so Schwarz weiter.

In seiner Bewerbungsrede ging Frese auf die vielen Baustellen im Kreishaus ein. Ob die aktuelle Situation im Kreiskrankenhaus, die Preissteigerungen bei der Bahnstrecke Korbach-Frankenberg oder die desolate Personalsituation im Kreishaus: bei keinem Thema konnte der Landrat bisher zufriedenstellende Antworten liefern. Insbesondere die Nichtbesetzung wichtiger Stellen im Kreishaus führe dazu, dass das Kreishaus die Anliegen der Bürger nur noch unzureichend bearbeiten kann.

Ein weiteres wichtiges Thema ist zudem das Verhältnis zwischen Kreis und Kommunen. Trotz gestiegener Schlüsselzuweisungen vom Land und gestiegener Kreisumlageerträge, erhöhen der Landrat und die rot-rot-grüne Koalition die Kreisumlage, um persönliche Spielwiesen zu befriedigen. Damit leisten sie jedoch für die Kommunen und die Bürger vor Ort einen Bärendienst, die aufgrund der Erhöhung wichtige Einrichtungen oder Zuschüsse streichen müssen.

"Ich möchte wieder ein Miteinander zwischen Landkreis und Kommunen schaffen und aufzeigen, dass die bisherige Amtszeit mehr von Visionen und Leitbildern geprägt war, als von Ideen und insbesondere Umsetzungen wichtiger Maßnahmen für die Zukunft", so Frese.

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