Berlinfahrt der CDU Volkmarsen

EEG-Beratung im Bundestag live erlebt

Volkmarsen/Berlin Auch in diesem Jahr hat die CDU Volkmarsen eine Dreitagesfahrt für politisch Interessierte durchgeführt. Nach vier vorangegangenen Fahrten ohne eigenen CDU-Abgeordneten konnten die Nordwaldecker diesmal vor Ort ihren neuen Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon bei der parlamentarischen Arbeit begleiten.

So saßen sie während der Beratung der EEG-Novelle auf der Besuchertribüne im Reichstag und erlebten eine äußerst Interessante Diskussion um den von Vizekanzler Sigmar Gabriel eingebrachten Gesetzentwurf. Direkt danach erfuhren Sie im persönlichen Gespräch mit Viesehon weitere Einzelheiten zur politischen Arbeit in Berlin. An der Reichstagskuppel kam schließlich noch Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert dazu, der die Besuchergruppe in seiner Funktion als nordhessischer CDU-Bezirksvorsitzender in Berlin begrüßte.
Als weitere Punkte standen die Besuche des Holocaustmahnmals und der Parlamentsausstellung „Wege, Irrwege, Umwege“ sowie eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Hinzu kam noch ein Informationsvortrag im Landwirtschaftsministerium zum geplanten Außenhandelsabkommen mit den USA. In dem Vortrag wurden klar die Vorteile dieses Abkommens herausgestellt und die oftmals genannten Kritikpunkte entkräftet.
Das touristische Rahmenprogramm bildete eine Schifffahrt auf der Spree und ein Mittagessen auf dem Berliner Fernsehturm. Hierbei konnten die Mitreisenden in einer Höhe von mehr als 200 Metern den phantastischen Blick auf Berlin genießen.
Abgerundet wurde die Fahrt durch den Besuch des Theaterstückes „Gefährten“, das in den Wirren des Ersten Weltkrieges spielt. Eine gute Gelegenheit für Viesehon, im Gespräch auf das Attentat auf den Österreichischen Thronfolger in Sarajevo und die anschließenden Ereignisse des Juli 1914 hinzuweisen. Vor genau einhundert Jahren hätten die Mächtigen in Europa keine friedliche Konfliktlösung finden können und wollen. Dies führte schließlich zum Ersten Weltkrieg, der 17 Millionen Menschenleben kostete und als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts gelte. Vor diesem Hintergrund sei es umso wichtiger, mit aktuellen Krisen – wie zum Beispiel dem Ukrainekonflikt – besonnen umzugehen und immer das Ziel einer friedlichen Lösung zu suchen.

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