Der Vorstand der CDU Bad Arolsen besucht die Firma Selve GmbH & Co. KG in Bad Arolsen


Die Selve GmbH & Co. KG ist ein leistungsstarkes und modern aufgestelltes Unternehmen im Bereich der Rolladen- und Sonnenschutzherstellung. In Bad Arolsen erfolgt mit über 3o Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in zwei Schichten arbeiten, die Fertigung der Gurtwickler.

Betriebsleiter Otto Emde stellte den CDU-Vorstandsmitgliedernden mittelständischen Rolladen- und Sonnenschutzhersteller vor. „Auf dem deutschen und europäischen Markt sind wir mit unseren Produkten führend. Gleichwohl ist es eine Herausforderung, der Konkurrenz aus Fernost Paroli zu bieten. Unsere Stärken sind die hervorragenden Mitarbeiter, stetige Innovation und die hohe Produktivität“, so Emde.

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Armin Schwarz, MdL, erklärte : „Dieser Betrieb ist ein gutes Beispiel, wie ein Unternehmen die permanenten Marktveränderungen erfolgreich bewältigt. Die Zusammenarbeit mit anderen regionalen Betrieben, insbesondere im Bereich des Sondermaschinenbaus zeigt, wie bedeutsam Kooperation und Netzwerkbildung heutzutage ist.“ Das klare Bekenntnis zum Standort Bad Arolsen seitens der Firmenleitung sei begrüßenswert und die Stadt sehe sich als Partnerin der Unternehmen und wolle eine investitionsfreundliche Politik fortsetzen, stellte Erster Stadtrat Helmut Hausmann fest.

Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung wurden in der Vorstandssitzung aktuelle kommunalpolitische Themen behandelt.

Die CDU Bad Arolsen begrüßt die Entscheidung des Magistrats zur Errichtung eines lebendigen Denkmals anlässlich der Deutschen Wiedervereinigung.

 „25 Jahre Deutsche Einheit“ im Jahr 2015 sollen durch die Pflanzung von vier Symbolbäumen an einer markanten Stelle in Bad Arolsen gefeiert und gewürdigt werden . So soll eine Kiefer für die neuen Bundesländer stehen, eine Buche für die alten Bundesländer, eine Eiche steht für das wiedervereinigte Deutschland und eine Kastanie repräsentiert das Europa des 21. Jahrhunderts. 25 Jahre nach dem Mauerfall stellt die CDU Bad Arolsen fest, dass gerade Bad Arolsen, in der Mitte Deutschlands, als geschichtsträchtige ehemalige Garnisonsstadt und Sitz des Internationalen Suchdienstes mit seinem zum Weltkulturerbe erhobenen Archiv, der ideale Platz für dieses Denkmal ist. „Wir freuen uns, dass unser Antrag vom Magistrat unterstützt wird. Der gewählte Standort im Baumpark bietet hier einen würdigen Platz“, erklärt Armin Schwarz.

Mit Sorge wird die Ankündigung der Erhöhung der Kreisumlage um 1,5 Punkte für die Stadt Bad Arolsen gesehen. Der CDU-Vorstand wünscht eine längerfristige Planungssicherheit bei der Konsolidierung der kommunalen Haushalte. Alle Bemühungen im Rahmen des Rettungsschirmes sind Makulatur, wenn auf Kreisebene die Entscheidung zu einer Erhöhung der Kreisumlage führen würde. Ca. 250.000 Euro müssten eingespart oder über Erhöhung der städtischen Steuern bereitgestellt werden. „Mittel- bis langfristig werden wir in Bad Arolsen mehr eigene Gestaltungsmöglichkeiten bei Einnahmen und Ausgaben brauchen, um den unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort flexibel begegnen zu können“, so Stadtverbandsvorsitzender Armin Schwarz. Nach Meinung des ersten Stadtrats Helmut Hausmann umfasse die kommunale Selbstverwaltung auch die Wahrnehmung der finanziellen Eigenverantwortung für eine selbstbestimmte Politik vor Ort.

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