Junge Union besucht Gymnasium Edertalschule

Die Besuchergruppe der Jungen Union mit Direktor Stefan Hermes
Die Besuchergruppe der Jungen Union mit Direktor Stefan Hermes

Ein Bild von den enormen baulichen Entwicklungen am Frankenberger Gymnasium Edertalschule hat sich eine Besuchergruppe der Jungen Union (JU) Frankenberg gemacht. Gemeinsam mit Schulleiter Stefan Hermes besichtigten die Nachwuchspolitiker unter anderem die neue Mediathek, in der sich früher ein Klassenzimmer und der Filmsaal befanden, sowie den umgebauten Trakt für die naturwissenschaftlichen Fächer. Auch die gute multimediale Ausstattung mit Notebooks, Beamern und Whiteboards wurde begutachtet.

Stefan Hermes informierte die Teilnehmer über die derzeitige Situation des Gymnasiums mit seinen etwa 1.200 Schülerinnen und Schülern und rund 100 Lehrkräften. Besonderes Interesse fand das Ganztagsangebot der Edertalschule mit Hausaufgabenbetreuung und Mittagsangeboten in der Mensa sowie die Kooperation mit der Firma Viessmann im Rahmen der Young Engineer Academy. Die Schüler würden dadurch in besonderer Weise von dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt (MINT) der Edertalschule profitieren, berichtete Hermes. Der zweite Schwerpunkt der Edertalschule ist die musikalische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler.

Thematisiert wurde außerdem die Rolle des Gymnasiums im Hinblick auf den dringend benötigten Fachkräfte-Nachwuchs in Frankenberg und Umgebung. Nach Ansicht des christdemokratischen Nachwuchses bietet die Edertalschule mit ihrem hervorragenden Bildungsangebot eine wesentliche Grundlage bei der Sicherstellung hochqualifizierter Fachkräfte für heimische Unternehmen. Schulleiter Stefan Hermes betonte, dass die Zahl von Abiturienten, die sich nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn in Richtung eines dualen Studiums orientieren, immer mehr zu nehme. Im Hinblick auf das regionale Angebot der Technische Hochschule Mittelhessen mit dem Konzept Studium Plus verschließe sich auch die Edertalschule diesem Trend nicht, ohne jedoch das Ziel der allgemeinen Hochschulreife außer Acht zu lassen.

Der Vorsitzende der Jungen Union Frankenberg, Christoph Müller, freute sich über die anhaltend positive Entwicklung seiner alten Schule: „Die Edertalschule ist ein wichtiger Standortfaktor für das gesamte Frankenberg Land. Frankenberg und die in der Region angesiedelten Unternehmen profitieren sehr von der Qualität des Gymnasiums. Gerade für die junge Generation ist das Vorhandensein eines qualitativ hochwertigen und zugleich breiten Bildungsangebots ungeheuer wichtig.“

Darüber hinaus diskutierten die JU’ler mit Stefan Hermes verschiedene weitere bildungspolitische Themen.

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