CDU wirbt für Resolution zur Ärztlichen Versorgung

Für die Kreistagssitzung hat die CDU-Kreistagsfraktion eine Resolution zur Ärztlichen Versorgung  eingebracht, um Einfluss auf die Kassenärztliche Vereinigung zu nehmen. Fraktionsvorsitzender Karl-Friedrich Frese betont: „Neben der unstrittigen Zentralisierung der notärztlichen Versorgung an den Krankenhäusern in Bad Arolsen, Korbach und Frankenberg setzen wir uns dafür ein, dass Bad Wildungen zum Standort der notärztlichen Versorgung und für eine Ausnahmegenehmigung in Rosenthal ein." „Bad Wildungen, als der herausragende Gesundheitsstandort in Nordhessen, ist für die CDU undenkbar ohne notärztliche Versorgung vor Ort", ergänzt Claudia Ravensburg und verweist auf einen entsprechenden Beschluss des Stadtparlaments in Bad Wildungen.  „Neben den über 20 Reha-Kliniken verfügt Bad Wildungen über ein breites Ärzteangebot und erfüllt mit der Stadtklinik alle Voraussetzungen um einen fachlich allen Anforderungen entsprechenden Notdienst aufzubauen. Schon seit mehreren Jahren haben die Bad Wildunger Ärzte mit einer einheitlichen Rufnummer und seit dem 01. April 2013 auch mit einer gemeinsamen Ambulanz alle Voraussetzungen geschaffen, die notwendig wären“, so Ravensburg.

Zwischen Bad Wildungen und Fritzlar gibt es seit vielen Jahren eine sehr gute Kooperation. Fritzlar verfügt über den Amtsgerichtsstandort und das Schulamt. So wäre es nur fair, dass der ärztliche Notdienst für den Raum Bad Wildungen und Fritzlar zugedacht wird. Zwei Standorte in Bad Wildungen und Fritzlar sind aus Bad Wildunger Sicht nur die zweitbeste Möglichkeit.
Wir sollten als Kreistag ebenso den Protest der gesamten Rosenthaler Bevölkerung durch ein breit getragenes Votum für die Resolution gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung unterstützen. Sorgen bereitet der CDU-Kreistagsfraktion zudem die Aussage der Kassenärztlichen Vereinigung, Anrufe für den Notdienst über zwei Call-Center in Hessen auflaufen zu lassen.
Unsere Leitstelle in Korbach, die neben Notrufen für den Rettungsdienst seit Jahren auch die Bad Wildunger Anrufe für den ärztlichen Notdienst koordiniert, ist aufgrund ihrer Fachkompetenz und ihrer lokalen Kenntnisse in unserem ländlichen Raum sehr viel besser geeignet als ein weit entferntes Callcenter. „Wir bitten alle Fraktionen des Kreistags um breite Unterstützung zu unserer Resolution.  Wir halten eine gemeinsame Erklärung als Signal an die Kassenärztliche Vereinigung unbedingt für erforderlich, um unsere Ziele dort erfolgreich einzubringen“, betont CDU-Sprecherin Claudia Ravensburg.


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