Kreistagsfraktionen von CDU und FWG kritisieren Verhalten der stellvertretenden Kreistagvorsitzenden Dagmar Deutschendorf (Grüne):

Deutschendorf-Grußwort anlässlich des Tages der Heimat war völlig deplatziert

Auf heftige Kritik von Vertretern der CDU- und FWG-Kreistagsfraktionen stieß das Grußwort der Stellvertretenden Kreistagsvorsitzenden Dagmar Deutschen (Grüne), das diese beim Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen in der Korbacher Stadthalle gehalten hat. CDU-Kreisvorsitzender Armin Schwarz (MdL), zugleich stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender: „Frau Deutschendorf hat in ihrem Grußwort  eine Änderung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen gefordert und damit eine Position ihrer eigenen Partei vertreten. Ihre Funktion als stellvertretende Kreistagsvorsitzende verlangt von ihr ganz klar Überparteilichkeit.“ Wenn sie als Repräsentantin  des Kreistages und damit aller Fraktionen spreche, sei eine Forderung der Grünen in einem Grußwort völlig deplatziert. FWG-Fraktionsvorsitzender Wilhelm Arnold ergänzt: „Eine Änderung der Charta der Vertriebenen entspricht nicht unserer Position, das will ich ausdrücklich klarstellen. Von der Botschaft der Frau Deutschendorf distanzieren wir uns eindeutig.

„Nach ihren vollmundigen Ankündigungen über einen neuen Stil im Kreishaus haben die Grünen ein weiteres Mal gezeigt, was sie unter dem neuen Stil verstehen“, so die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Claudia Ravensburg (MdL). Dagmar Deutschendorf habe Ihre Rede, die sie nach ihrer eigenen Ankündigung als stellvertretende Kreistagsvorsitzende gehalten habe,   für ihre politischen Zwecke genutzt und nicht stellvertretend auch für die anwesenden Kreistagsmitglieder ein Grußwort gehalten. Dies wäre aber in dieser Funktion ihre Aufgabe gewesen.

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