Kinderbetreuung im Landkreis Waldeck-Frankenberg für die unter Dreijährigen auf gutem Weg

CDU-Kreistagsfraktion begrüßt Kinderbetreuungsgipfel

Die CDU-Kreistagsfraktion stimmt der Einrichtung eines Krippengipfels im Landkreis zu. Durch ein Treffen der Träger und Kommunen unter Regie des Landkreises ergibt sich die Chance, eine Bestandsaufnahme zu den langjährigen Anstrengungen in unseren Städten und Gemeinden zum Ausbau der U-3-Plätze zu dokumentieren. „Dabei erwarten wir auch eine deutliche Bestätigung dafür, daß alle in der Vergangenheit zur Förderung angemeldeten U-3-Plätze aus Bundes- und Landesmitteln auch gefördert worden sind“, betont die stellv. Fraktionsvorsitzende Claudia Ravensburg. Die durch SPD und Grüne geäußerte Kritik an einer mangelnden Förderung der Plätze durch Land und Bund in Waldeck-Frankenberg weist die CDU-Fraktion zurück. Zudem fördert der Landkreis seit Jahren die Investitionen in Kindertagesstätten mit weiteren 20 %. Der in 2oo7 von der Bundesregierung prognostizierte Bedarf an U-3-Plätzen von 35 Prozent ist längst in fast allen Städten und Gemeinden im Kreis erreicht, er wird bei der Mehrzahl bereits deutlich übertroffen. Trotzdem steigt auch im ländlichen Raum der Bedarf für die Betreuung noch weiter. Immer mehr Mütter wollen frühzeitig an ihren Arbeitsplatz zurückkehren und benötigen einen Betreuungsplatz. Auch hinsichtlich der Flexibilität bei den Öffnungszeiten steigen die Anforderungen der Eltern.

Wir wollen wissen, wie hoch das Betreuungsangebot im Kreis tatsächlich ist und wo noch gehandelt werden muss, um weitere Plätze in den Kitas zu schaffen. Zusätzlich  sollte sich der Landkreis vermehrt um die Vermittlung von Tagespflegekräften über reine Jugendhilfemaßnahmen hinaus kümmern. Tagespflegekräfte können gerade für die jüngsten Kinder  eine wichtige Alternative oder Ergänzung zur Kinderkrippe sein, die wohnortnah und zeitlich flexibel zur Verfügung stehen. Festanstellungsmodelle von gut ausgebildeten Tagespflegekräften durch die Kommunen, wie jetzt von der Bundesfamilienministerin vorgestellt, können eine gute Ergänzung zur Kinderbetreuung in den Krippen sein und bieten zudem die Möglichkeit zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Tageseltern.

Die Kreistagsabgeordnete Katrin Schäfer ergänzt: „Die CDU-Fraktion wird die Diskussion im Landkreis deshalb durch die Einreichung einer „Großen Anfrage“ im Kreistag untermauern. Wir wollen genaue Zahlen über Plätze, Wartelisten und Bedarfsprognosen. Unser Ziel ist es, die Eltern über die Betreuungssituation im Kreis zu informieren und den Kommunalpolitikern einen Überblick über den noch bestehenden Handlungsbedarf zugeben.“

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