CDU für große Lösung unter Einbindung der Bürgerschaft

Notwendige Sanierungsarbeiten an der Kugelsburg

Die CDU-Fraktion Volkmarsen unter Führung ihres Fraktionsvorsitzenden Martin Schmand (2.v.l.) spricht sich für eine umfassende und nachhaltige Ertüchtigung der Kugelsburg aus und will dabei auch Vorschläge aus der Bürgerschaft in die Planungen einbeziehen
Die CDU-Fraktion Volkmarsen unter Führung ihres Fraktionsvorsitzenden Martin Schmand (2.v.l.) spricht sich für eine umfassende und nachhaltige Ertüchtigung der Kugelsburg aus und will dabei auch Vorschläge aus der Bürgerschaft in die Planungen einbeziehen
 

 In einem Antrag zur Kugelsburg spricht sich die CDU-Fraktion für eine umfassende und nachhaltige Ertüchtigung der Gesamtanlage aus. Hierzu müsse die Stadt laut dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Martin Schmand nicht nur Zuschüsse beantragen, sondern es sollten im Vorfeld der Antragstellung neben den städtischen Gremien auch die Bürger eingebunden werden. Ziel sei hierbei die Entwicklung eines integrierten Sanierungs-, Nutzungs- und Entwicklungskonzeptes, welches neben den rein bautechnischen und denkmalpflegerischen Notwendigkeiten auch die Belange der Bevölkerung und des Tourismus berücksichtige. Beispielhaft sei hier die Möglichkeit zur weiteren Begehung des Rundturms und des Hexenkellers sowie verbesserte Nutzungsmöglichkeiten des oberen Burghofes zu nennen.

„Die Kugelsburg ist nicht nur das weithin sichtbarste Bauwerk Volkmarsens, sondern auch touristischer Anziehungspunkt und identitätsstiftend für die Kernstadt und seine fünf Stadtteile. Durch bürgerschaftliches Engagement und stadtseitige Investitions- und Unterhaltungsmaßnahmen ist die mittelalterliche Burganlage auf den ersten Blick in einem akzeptablen Zustand. Bei genauer Betrachtung wird aber deutlich, dass für eine Zukunftssicherung der Burg und eine noch bessere touristische Nutzung größere Anstrengungen erforderlich sind.“, so die Begründung für die nun angestrebte „große Lösung“.

Die bisherigen verwaltungsseitigen Überlegungen zur Sanierung gehen den Christdemokraten dabei nicht weit genug. Um die notwendigen Schritte erfolgreich gestalten und auf eine breite Basis stellen zu können soll aktiv für einen Bürgerdialog geworben werden. Konkret heißt es hierzu im Antrag: „Grundlage für die Konzeptentwicklung soll ein Workshop für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sein, zu dem der Magistrat im Herbst dieses Jahres flächendeckend in der Gesamtkommune einlädt.“ Um eine professionelle Begleitung dieses Prozesses zu gewährleisten, sollen noch im laufenden Jahr entsprechende Haushaltmittel bereitgestellt werden. Die Antragsstellung für die Förderungen solle dann spätestens im Jahr 2019 erfolgen und auch die Ergebnisse des Bürgerdialoges berücksichtigen.

 

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