Arbeitskreis Schule der CDU besucht Berufliche Schulen Korbach/Bad Arolsen

CDU-Kreistagsfraktion drängt auf schnelle Sanierung und Modernisierung

Die CDU-Kreistagsfraktion drängt auf eine schnelle Sanierung und Modernisierung der Beruflichen Schulen Korbach/Bad Arolsen. Vom dringenden Handlungsbedarf konnte sich der Arbeitskreis Schule der CDU Waldeck-Frankenberg unlängst bei einem Besuch überzeugen.

Weil im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Gebäudemanagement für das Jahr 2014 keine Investitionsmittel vorgesehen waren, hatte die CDU-Kreistagsfraktion bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen im vergangenen Jahr beantragt, 500.000 Euro zuzüglich einer Verpflichtungsermächtigung über 1 Mio. Euro in den Wirtschaftsplan einzustellen. Die Rot-Rot-Grüne Mehrheit im Kreistag hatte diesen Antrag abgelehnt.

Immerhin handele es sich bei den Beruflichen Schulen Korbach/Bad Arolsen um die größte Schule im Landkreis und eine der größten hessenweit, erläuterte Schulleiter Oberstudiendirektor Werner Schmal im Rahmen des Gesprächs der CDU-Politiker mit der Schulleitung. Der Bedeutung für Bildung, Ausbildung und Weiterbildung an den wichtigen Standorten in Korbach und Bad Arolsen müsse der Landkreis Rechnung tragen, auch um Abwanderungseffekte nach Kassel bzw. Nordrhein-Westfalen zu verhindern. Er verweist auch auf die hohen Investitionssummen in den Nachbarkreisen,  z. B. 17,5 Mio. Euro an der Herwig-Blankertz-Schule in Wolfhagen und 34 Mio. Euro an der Oskar-von-Miller-Schule sowie der Max-Eyth-Schule in Kassel. Jörg Engelhard (Bad Arolsen), Elektrotechnikermeister und Obermeister der Elektro-Innung Waldeck-Frankenberg: „Die Beruflichen Schulen sind für die betriebliche Ausbildung vor Ort ein ganz wesentliches Element und deshalb für die heimische Wirtschaft unverzichtbar. Der Anspruch der Wirtschaft muss daher sein, dass der Ausstattungsstandard der Schulen und der Gebäudestandard der aktuellen Entwicklung Rechnung trägt. Die Fachräume der Elektriker müssen, genau wie in allen anderen Bereichen auch, immer auf dem neuesten Stand sein, um eine zeitgemäße Ausbildung zu gewährleisten.“

CDU-Kreisvorsitzender MdL Armin Schwarz: „Der Landrat hatte bereits in 2010 Zusagen gemacht, an den drei Standorten 15 Mio. Euro zu investieren. Geschehen ist bis heute nichts. Der Sanierungs- und Modernisierungsbedarf ist völlig unstrittig. Die Ausrede, man müsse erst den Schulentwicklungsplan für die Beruflichen Schulen fortschreiben, ist deswegen völlig abwegig, da der Schulstandort nicht in Frage steht und es an den Schulen heute 30 Lerngruppen mehr gibt als noch im Jahr 2009.“ Fraktionsvorsitzender Karl-Friedrich Frese ergänzt: „Die drei Schulstandorte Kasseler Straße und Klosterstraße in Korbach sowie in Bad Arolsen sind alle miteinander ausgelastet und werden dies auch zukünftig sein.“ Dass es an den Schulen heute bereits 30 Lerngruppen mehr gebe, als noch im Jahr 2009, mache dies deutlich.  „Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist bei steigenden Energiepreisen eine energetische Sanierung dringend erforderlich, darüber hinaus muss eine Modernisierung der Klassenräume, des Raumkonzeptes und des naturwissenschaftlichen Bereiches dringend in Angriff genommen werden“, stellt die Schulpolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion MdL Claudia Ravensburg fest.

 

Ergänzung: Zitate von Reinhold van Eynern plus weitere Person

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