EAK

Evangelischer Arbeitskreis

Der EAK ist eine Sonderorganisation der CDU, die alle evangelischen Mitglieder der Union vertritt. Derzeit zählt unser Landesverband knapp 20.000 Mitglieder. Der EAK hat seit 1952 das Anliegen, die evangelische Stimme in der Partei zu einen und zu stärken. Wir verfolgen das Ziel, protestantisches Denken und protestantische Überzeugungen in die Union einzubringen und evangelische Christen zum politischen Engagement zu ermutigen. Wir wollen für unsere Arbeit Menschen gewinnen, die in Kirche und Politik zu Hause sind. Gemeinsam mit ihnen wollen wir als EAK aktiv die Wertedebatte in Partei und Gesellschaft beeinflussen.
Anl. des diesjährigen Hessentages sprach Herr StMin Axel Wintermeyer  zum Thema:
„Christlicher Glaube bietet Leitplanken für die Politik“
In seinem Rechenschaftsbericht ging der EAK-Landesvorsitzende auch auf die Grundsätze und künftigen Aufgaben des EAK ein. Er fördere unter anderem den Austausch von Kirche und Staat, von dem beide Seiten profitierten. Die grundgesetzlich garantierte Unabhängigkeit von Kirche und Staat dürfe nicht dazu führen, dass sich beide Seiten gegeneinander abschotteten. Es müsse vielmehr ein ständiger Dialog gesucht werden, zu dem der EAK-Landesverband u.a. durch regelmäßige Gespräche mit den beiden hessischen Landeskirchen beitrage.
Wintermeyer sprach sich für ein selbstbewusstes Profil der Christen in der Politik aus. Die Bibel sei kein Regierungsprogramm, doch der christliche Glaube biete wichtige Leitplanken für die Politik. Die drei zentralen Leitbegriffe seien
Menschenwürde, Nächstenliebe und Verantwortung vor Gott.
Auch beim Thema „Bewahrung der Schöpfung“ müsse der EAK Flagge zeigen. Es sei eines der größten Versäumnisse der CDU gewesen, das Thema Umweltschutz in den Anfängen den Grünen und der SPD überlassen zu haben, obwohl sie mit Herbert Gruhl einen profilierten Vertreter dieses Themas in den eigenen Reihen gehabt habe. Im Dialog mit anderen Religionen wie dem Islam forderte Wintermeyer eine stärkere Besinnung auf die eigenen Wurzeln. Es sei problematisch, dass unsere Gesellschaft kaum noch mit Frömmigkeit und kulturellen Selbstbewusstsein umgehen könne: „Wir dürfen ruhig deutlich machen, dass der christliche Glaube unser Antrieb ist. Ohne eigenen Standpunkt kann man keinen Dialog führen.“
Wintermeyer rief die Delegierten mit Blick auf die Landtagswahl 2013/2014 dazu auf, die „sichere Wagenburg der Parteigremien“ zu verlassen, und auf die Menschen innerhalb der Kirche mit dem christlich-demokratischen Standpunkt zuzugehen.

Diese o.g. Grundsätze und Leitbegriffe werden ebenso durch den neugewählten EAK-Kreisvorstand vertreten. Wir bitten daher insbesondere den CDU-Kreisvorstand, die eigene Fraktion und darüber hinaus alle politische Verantwortung tragende Christen, sich diese Prämissen zu eigen zu machen. Wir freuen uns auf Ihr Interesse!


Kreisvorsitzender:

Marius Querl
Molkenberger Weg 3
34477 Twistetal

Mail: m-querl@t-online.de

 

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